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Havel–Taler
Eine Projektidee zur Förderung regionaler Aktivitäten durch regionale Währung

Experten-Workshop von IBE Wodtke. Ich treffe Gabriele Konsor, die mir den LEADER Prospekt schickt und mich zur 13. LAG Sitzung einlädt.

Christoph Steinhauer ruft an und lädt mich zu einem Treffen des Regionalen Informations-Sytems ein – mit Michael Vossen, einem Software-Entwickler aus Leipzig und einem Computer-Verkäufer aus Rathenow.

Ich schreibe eine A4-Seite und stelle den Havel-Taler bei der 13. LAG Sitzung vor.

Christoph Steinhauer bittet mich um meine PowerPoint Präsentation zum Havel-Taler und die Dokumentation zu anderen Modellen, die ich trotz mehrfacher Bitten nicht zurück bekomme. Schreibe im Laufe der Wochen etliche Dokumente und stelle sie ins Web: www.intraforum.money/havel-taler/regional-currencies.htm

Ich lade Christoph Steinhauer zum Vortrag über regionale Währungen beim Berliner Innovationskreis ein. Jeannette Gruner und Gabriele Konsor kommen. Zum Experten-Workshop kommt Christoph Steinhauer, und ich stelle den Havel-Taler vor. Besonderheit: Einbettung in LEADER. Dazu gibt Jeannette Gruner mir zwei Mappen mit Steckbriefen aller Projekte. Mein Havel-Taler ist 16.1 als Teil des Regionalfonds, ohne dass mir jemals klar gemacht wurde, was das bedeutet. Christoph Steinhauer ist wie ich Ansprechpartner.

Christoph Steinhauer bittet um einen Vertrags-Entwurf, damit meine Arbeit entlohnt werden kann. Ich schicke diesen am 3.4. Seitdem soll er beim Rechtsanwalt liegen.

Christoph Steinhauer bittet mich um Ideen und Kontakte zu Marketing der LAG und um Mittel für seine Solarinitiative. Ich schaffe die Verbindung zur IG Metall und empfehle ihm und Michael Vossen, sich bei IBE Wodtke zum regionalen Informations-System zu informieren.

Christoph Steinhauer möchte Gert Köhler kennenlernen, den ich nach Buschow eingeladen habe, um unsere Abwasser-Probleme zu lösen. Ich arrangiere ein Treffen. Christoph Steinhauer begleitet mich zur Versammlung und stellt LEADER vor.

14. LAG Sitzung. Alexander Woitas kommt als potenzielles Vorstands-Mitglied aus Berlin. Ich stelle – parallel zu Michael Vossen’s Darstellung – Folien vor zum Konzept, zur Zeit-Planung und meine Fragen zur Organisations-Struktur. Die LAG wird zum Projekt-Träger, ohne dass mir klar wird, was das bedeutet. Später erklärt Christoph Steinhauer, dass ich damit keine Eigenmittel brauche.

BRALA Treffen in Grossderschau. Finanzierung soll "irgendwie gefunden werden".

Treffen zum Regionalspiel in Neustadt. Christoph Steinhauer empfängt mich mit "Was machst du denn hier?", obgleich ich die Einladung bekommen hatte und zur richtigen Zeit erschienen war. Die Regionalspieler tauchen nicht auf. Die Idee des Havel-Taler als Keks, in Schokolade und getöpfert wird geboren.

Ich rechne damit, dass das atelier havelblick das Design für den Havel-Taler übernimmt. Während des Treffens zeichne ich den ersten Entwurf, nachdem ich einen ersten Prospekt vorher per Post an atelier havelblick geschickt hatte.

Per email kommuniziere ich weitere Ausarbeitungen, wie der Havel-Taler zur BRALA eingebracht werden soll, die aber ignoriert werden.

Jeannette Gruner hat Fragen zum Havel-Taler. Ihr Budget erlaubt es aber nicht, mich in London anzurufen. Ich teile ihr mit, ab wann ich wieder in Buschow bin und bitte sie, die Fragen schriftlich zu formulieren. Ich bekomme weder Fragen noch Anruf.

Bekomme per Email von Christoph Steinhauer ein Strategiepapier im Namen der LAG "Haveltaler als Keks", von Roland Eckelt geschrieben. Mache meine Kommentare und lese, dass sie Roland Eckelt "ziemlich irritiert" haben.

Bekomme eine zweite Mail von Roland Eckelt, die meint, ich solle mein Projekt selbst betreiben und dass sie erwägen, den Keks unter anderem Namen auf den Weg zu bringen. Seidem keine E-Kommunikation mehr.

Bin eingeladen, den Havel-Taler bei der Jahresversammlung der GLS Bank in Berlin vorzustellen. Vorher ist der Havel-Taler wieder auf der Tagesordnung des Experten-Workshop. Christoph Steinhauer weigert sich, in dem Forum Stellung zu nehmen. Declan Kennedy sagt, dass bei innovativen Projekten Vermittlung immer nötig ist.

Nach dem Workshop bietet Herr Köhler sich als Vermittler an, und wir einigen uns darauf, dass der Havel-Taler bei der BRALA nicht in Erscheinung tritt und dass wir uns nach der BRALA zusammen setzen, um den Förderantrag auszufüllen. Christoph Steinhauer behauptet "die andern warten auf meine Meinung". Er erklärt, dass Jeannette Gruner nicht angerufen habe, weil sie in Urlaub sei.

Lese am 27.5. in der MAZ Hanf und Spirulina – Bäcker Möhring backt "Havel-Taler".

Christoph Steinhauer schickt email "dass eine akzeptable Zwischenlösung zur BRALA wünschenswert sei". Ich erwiedere, dass er das besser definieren müsse und bekomme keine Antwort mehr.

Am 6.6. bittet Jeannette Gruner um Aktualisierung des Steckbriefes Havel-Taler. Lese "Die Kekskampagne" in der MAZ vom 12.6.2003.

Michael Vossen ruft an und fragt, ob ich meinen Vertrag habe; denn er habe seinen! Er schlägt vor, dass ich dem Vorstand meine berechtigte Empörung mitteile.

Mein Fazit:

Es scheint unverantwortlich, dass Christoph Steinhauer bei der 14. LAG Sitzung den Vorschlag zur Abstimmung macht, die LAG solle Projekt-Träger des Havel-Taler werden, ohne dass ein schriftlicher Vorschlag allen Beteiligten unterbreitet wird.

Es scheint unstatthaft, dass ein LAG Mitglied (atelier havelblick) im Namen der LAG ein Strategie-Papier schreibt, das den Projekt-Namen eines anderen Projektes trägt.

Es scheint unakzeptabel, dass Manager Christoph Steinhauer das Verhalten von atelier havelblick unterstützt und dadurch legitimiert, dass er das Papier an mich schickt.

Entweder ich trete aus und verlange meinen Mitgliedsbeitrag zurück, oder ich baue auf meine Investition und rette mein Projekt.

Per Zufall treffe ich bei einem Konzert auf zwei weitere frustrierte LAG Mitglieder, eines davon ist ausgeschieden wegen Kritik am Management.

Zur Rettung ist ein Vermittlungs-Gespräch nötig mit der Anwesenheit von:

a. Christoph Steinhauer und Jeannette Gruner

b. Roland Eckelt und Gabriele Konsor

c. Michael Vossen

Ich frage mich, ob es sich lohnt, unser Abwasser-Projekt zu einem LEADER-Projekt zu machen. "Dafür gibt es auch Fördermittel." Diesen Satz habe ich mehrfach von Christoph Steinhauer gehört, ohne konkrete Hilfestellung bekommen zu haben.

Ich möchte mit Christoph Steinhauer nur noch in Anwesenheit von Dritten sprechen, und auch dann kann ich mich nicht darauf verlassen, dass eines seiner Versprechen jemals gehalten wird.